von Jona Dreyer

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📖 Darum geht®s

»Ihr habt die schönsten Augen, die ich je gesehen habe. Gelobt sei der heilige Bimbam!«

Einen KrĂŒppel nennen sie ihn. Abschaum. Von DĂ€monen besessen. Durch seine Tagblindheit ist der junge Bran verdammt zu einem Leben am Rande der Gesellschaft, die nichts fĂŒr Menschen wie ihn ĂŒbrig hat. Seine einzigen Begleiter: eine schwarze Augenbinde und die Erinnerung an einen Mann ohne Gesicht.
In seiner Heimatstadt FarolaĂ­n soll ein priesterliches Konzil darĂŒber entscheiden, ob er und seine Leidensgenossen endgĂŒltig aus den StĂ€dten verbannt werden.

Doch das Schicksal fĂŒhrt seine Wege mit denen einiger ganz besonderer Menschen zusammen, darunter denen des verarmten, zynischen, vom Leben verbitterten Adelsmanns GarbhĂĄn Iarainn von Dunegal. Der ist in einem geheimen Auftrag unterwegs, dessen AusfĂŒhrung die Stadt, das Konzil und alle GlĂ€ubigen in ihren Grundfesten erschĂŒttern wĂŒrde …
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Inselreich-Saga (chronologische Reihenfolge)
1. Die Farbe des Mondlichts
2. Der Veilchengraf
3. Der Prinz der drei Heere
4. Das Blut des silbernen Wanderers
5. Die fremden BrĂŒder
6. Der König der Silion-Gasse
7. Der Herr der Schwarzen Festung

📖 Meine Meinung vom 14.07.2021

In dieser Geschichte geht es um Gleichberechtigung und Gleichstellung körperlich eingeschrĂ€nkter Personen gegenĂŒber den UneingeschrĂ€nkten.
Bran und seine GefĂ€hrten versuchen zu ĂŒberleben und haben eine Gemeinschaft gebildet, um sich gegenseitig zu unterstĂŒtzen und fĂŒreinander da zu sein, weil es eben kein Anderer ist.
Es werden verschiedene Sichtweisen dargestellt. Bösartige Diskriminierung und jene die meinen, es wÀre zu ihrem Besten.
Zur zweiten Kategorie gehört Garb.
Garb lernt allerdings schnell beide Seiten kennen und zu verstehen. Ausschlaggebend dafĂŒr ist Bran, der so stark fĂŒr ihre Sache kĂ€mpft. Allerdings muss auch er lernen, dass nicht jeder seine Hilfe will.
Beide lernen sich mit jeden Tag besser kennen und lernen auch voneinander. Parallel dazu hat Bran auch noch ein Trauma zu ĂŒberwinden. Der Romance Anteil steigt kontinuierlich und Garb ist Bran eine große StĂŒtze. Anders herum genauso. Sie ergĂ€nzen sich beide sehr gut. Zwischen den beiden gibt es kein hin und her, sondern ihre Liebe wĂ€chst stetig an. Auch ihre Freunde, man kann auch Familie sagen, stehen ihnen immer zur Seite.
Der Einstieg in diese Geschichte war fĂŒr mich die denkbar schlechteste Art. Ich habe mir sogar ĂŒberlegt, das Buch wieder wegzulegen. Es war das Paradebeispiel, wie die Kirche ihre Macht missbraucht. (entschuldigt den Spoiler).
Allerdings hÀtte ich eben auch Brans und Garbs Geschichte verpasst, die mich doch sehr beeindruckt hat.
Was man im Namen des Glaubens alles anrichten kann. Aber auch welche Wunder er einem bringt und er einem selbst helfen kann, wenn man daran glaubt. Zwei Seiten einer Medaille. Wie so oft im Leben.

Bewertung: 4 von 5.

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