von Anna Katmore

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📖 Darum geht´s

Er war in meinem Plan nicht vorgesehen …

Als mir meine Mutter damals ihren gewalttätigen Freund vorzog, war alles, was ich bekam, ein Zimmer in einem Kinderheim. Aber bald bin ich achtzehn und endlich frei.
Dachte ich … bis ich durch den dummen Sweater in meinem Rucksack – okay, okay, er ist geklaut – vor dem Jugendrichter lande. Und sieh mal einer an, meine Mutter ist auch da.
Am liebsten möchte ich tot umfallen, als mich der Richter zur Strafe mit ihr nach Süd-Frankreich schickt. Halt, ich nehme es zurück. Lieber soll sie tot umfallen! Und dann sagt plötzlich jemand, sie hat Krebs. Wow. So schnell ging noch keiner meiner Wünsche in Erfüllung.
Bis es aber so weit ist – oder bis ich achtzehn werde, was auch immer zuerst kommt – muss ich Sozialstunden in den Weinbergen irgendwelcher Verwandter abarbeiten.
Ja, genau … als ob ich freiwillig auch nur einen Tag dort bleiben würde!
Die Weinberge halten allerdings noch eine ganz andere Überraschung für mich bereit. Julian.
Der junge Pfleger meiner Mutter geht mir unter die Haut wie niemand zuvor. Er lässt keine Gelegenheit aus, um mich zu provozieren, und irgendwie scheint er jeden Schritt meines Fluchtplans vorauszuahnen. Wie zum Teufel -?
Doch dann macht er einen klitzekleinen Fehler … meinetwegen.
Und plötzlich stehe ich vor einem Geheimnis, bei dem mir das Blut in den Adern gefriert.
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📖 Meine Meinung vom 07.12.2019

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🎧 Diese Geschichte habe ich mir als Hörbuch angehört – gesprochen von Janine Balkos

Wie kann man dieses Buch beschreiben?
Jona ist ein 17-jähriges Mädchen, dass nach 12 Jahren Heim, plötzlich mit ihrer todkranken Mutter konfrontiert wird.
Ihre Reaktionen im Laufe der Geschichte konnte ich sehr gut nachvollziehen.
Ist man überhaupt in der Lage sein Herz wieder zu öffnen, vor allem wenn es plötzlich noch mehr Familie gibt, die sie mit offenen Armen bei sich aufnimmt.
Jona durchlebt einen inneren Kampf, den die Autorin und auch in meinen Fall die Sprecherin des Hörbuches wunderbar sanft und auch emotionsgeladen herübergebracht hat.
Die Stimme hat meiner Meinung nach perfekt zur Geschichte gepasst.
Und dann gibt es da noch Julian. Ein junger Mann der Jonas Kampf gegen die Mühlen regelmäßig boykottiert und sie herausfordert.
Mit der Zeit habe ich so eine kleine Ahnung entwickelt, was es mit Julian auf sich hat.
Ich fand es sehr gut, dass man immer ein wenig in der Schwebe ist.
Zum Ende hin gabs dann auch bei mir Tränen, was für mich bei dieser Art von Geschichte bedeutet, dass die Story absolut gelungen ist.

Bewertung: 5 von 5.

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