von Yuki Stern und Gabriel Elijah

📖 Darum geht’s

Einem Fremden vertrauen?

Mauerwächter Then’al ist rasend vor Zorn. Damit der Drachenkaiser das Bergdorf Splitter weiterhin vor der Angst beschützt, fordert er alle sieben Jahre eine Opferbraut, und dieses Mal soll es ausgerechnet Then’als geliebte Zwillingsschwester treffen. Um nicht voneinander getrennt zu werden, beschließen die beiden Schneeleoparden-Demis, den Drachenkaiser zu töten.
Doch ihr Plan führt zu unerwarteten Wendungen. Durch ein Missgeschick Then’als wird seine Seele mit der des männerhassenden Drachenkaisers Aarush verwoben. Fortan sind die beiden Männer gezwungen, sich aufeinander einzulassen, um das Reich Ederia zu beschützen. Das ist nicht so einfach, wo Then’al doch ein Problem mit Nähe hat und Aarush Männer verachtet. Warum aber kann Aarush seine Augen trotzdem nicht von Then’al lassen?

Die beiden Männer müssen ihre Zwistigkeiten schnell klären, denn ein Feind nähert sich Ederia und hat ein finsteres Ziel vor Augen.

📖 Meine Meinung vom 28.05.2024

Diese Story bekommt einen Platz in der goldenen Mitte.
Aarushs anfängliche Abneigung, Then’als Panik, später ihrer beider Angst und schlussendlich ihre Zuneigung füreinander waren absolut verständlich formuliert und zum Greifen nah. Ich konnte diese Emotionen aber partout nicht zu fassen bekommen und spüren. Trotzdem mochte ich die Charaktere und ihre Eigenheiten. Auch die Welt fand ich sehr gut beschrieben. Sie konnte ich mir immer direkt bildlich vorstellen. Ich hab mich insgesamt sehr wohlgefühlt in der Geschichte, allerdings war es mir fast zu unaufregend, vom Schlussakt einmal abgesehen. Es war für mich eine gute Unterhaltung, mit völlig einzigartigen Wesenheiten und für mich nicht gänzlich nachvollziehbaren Konstrukt, rund um die Angst, die sich ja in jeden Menschen einnistet.

Bewertung: 3 von 5.

(mit Kindle Unlimited gelesen)

  • Erscheinungstermin: 16. April 2024
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 659 Seiten
  • Selfpublishing

***Weltinfo***
In der Welt von „Verwoben“ verzehrt die Angst die Herzen der Wesen und verwandelt all jene, die keine magische Waffe beschwören können, spätestens mit fünfundzwanzig Jahren in Angstkreaturen. Diese Monster sind nur auf das Verschlingen des Lebens geeicht.
Die verschiedensten Völker lernten, mit der Angst umzugehen, indem sie entweder als Beschwörende oder Waffen geboren werden und als solche Zweiheit gegen den Feind kämpfen. Trotz dieser Strategie stellt die Angst eine permanente Bedrohung für alles Leben dar.

Quelle Cover und Infotexe von Amazon

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