von Sarah Denby

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📖 Darum geht´s

England, 1813

Sittsam, höflich, tugendhaft? All diese Dinge ist Philippa Cavendish, Tochter des Duke of Taddington. Sturköpfig und belesen ist sie allerdings auch, und die Ideen, die in ihrem Kopf herumspuken, entlocken den Herren der Schöpfung meist nur ein verständnisloses Kopfschütteln. Es bräuchte nicht auch noch eine unbrauchbare rechte Hand, um ihre Chancen auf dem Heiratsmarkt auf Null sinken zu lassen.
Zum Glück gibt es da noch Master Theodore Gillingham, seines Zeichens Fabrikant, Erfinder und Architekt. Die redegewandte Lady fasziniert ihn vom ersten Augenblick an. Leider taugt der neureiche Sohn eines Metzgers nicht als Verehrer für die wunderschöne Herzogstochter. Allerdings nutzt ihm diese Einsicht reichlich wenig. Denn Philippa ist nicht gewillt, den ersten Mann, der mit ihren Ideen etwas anfangen kann und dessen neugieriger Kopf dem ihren ebenbürtig ist, bereits nach einem kurzen Interludium aus ihrem Leben entkommen zu lassen! Kurzentschlossen folgt sie ihm von London in die aufstrebende Industriestadt Birmingham.
Überrumpelt von dem ungeplanten Wiedersehen, fliegen die Fetzen zwischen Theodore und Philippa, und schon bald ist die Beziehung nicht mehr nur geprägt von Bewunderung. Gefühle kommen ins Spiel, denn nie zuvor hat Theodore eine Frau kennengelernt, die es schafft, ihm mit ihrem Dickkopf Paroli zu bieten.
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Die Taddingtons
1. Keine ehrenwerte Lady
2. Keine heiß begehrte Lady
3. Keine skandalöse Lady
Spin Off – 55 jahre später
– Das Lied der Wildnis: Rosalies Sehnsucht

📖 Meine Meinung vom 31.08.2021

Auch der zweite Teil der Taddington Reihe hat mir sehr gut gefallen. An den ersten Teil kam er für mich aber nicht heran.
Ganz besonders interessant war dieses Mal der geschichtliche Aspekt der Eisenherstellung. Vor allem das Wie. Ich fand das sehr spannend. Dazu das horrende Wissen, das man sich aneignen musste, um Architektur, Statik und das schwere Metall zu vereinen. All das nahm zu dieser Zeit seinen Anfang.
Das Ganze gemischt mit einer schönen Liebesgeschichte, die durch einige Verständigungsprobleme sehr unterhaltsam wurde.
Theodore ist der Einzige der Philippas Handicap nicht als solches wahrnimmt, sondern im Gegenteil ihre Stärke sieht, wie sie gerade deshalb immer wieder versucht alleine ihren Weg gehen zu wollen.
Das hat mich sehr beeindruckt und ihn mir auch gleich sehr sympathisch gemacht. Außerdem ist er ein hart arbeitender Mann, der seine Visionen und später auch Philippas verwirklichen will.
Philippa mochte ich auch sehr eben wegen dieser Stärke und vor allem ihrem Wissensdurst, der sich für eine Lady in dieser Zeit so gar nicht schickte.
Mir hat es gefallen und ich bin gespannt, wie es mit Philippas jüngerem Bruder weiter geht.

Bewertung: 4 von 5.

mit Kindle Unlimited gelesen

3 Gedanken zu “Keine heiß begehrte Lady (Die Taddingtons, Buch 2)

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